Jeden ersten Freitag im Monat wird in Second Life nicht gemordet, sondern gerätselt. Der Krimiabend ist Kult – ein literarisches Mitdenk-Event für alle, die ihre grauen Zellen gern in Gesellschaft lüften. Und zu Halloween gibt’s ein Spezial zum Kennenlernen: eine abgeschlossene Geschichte, ein Abend, ein bisschen Grusel mit viel Atmosphäre.
Aus der Einladung:
Liebe „Tatort am Freitag“-Sympathisanten – ja, ihr seid gemeint! Auch im Jahr 2025 haben wir unserer Neugier wieder freien Lauf gelassen. Gemeinsam wurde gerätselt, gefiebert und gelacht – ob beim großen Paris-Krimi oder mitten im Universum von Sherlock Holmes. Ihr habt dieses Jahr zu etwas ganz Besonderem gemacht, und dafür sagen wir ein ganz GROSSES DANKE SCHÖN! ♥
Und wie könnte man die fünfte Jahreszeit besser einläuten als mit einem Special Event? Nach den Märchenwelten des letzten Mals wagten wir uns diesmal in die Tiefen einer alten Bibliothek – ein Ort voller Geheimnisse, Mythen und flüsternder Schatten. Zwischen staubigen Büchern, knarrenden Regalen und dem Wispern unsichtbarer Gestalten schlummerte eine Geschichte, die nur darauf wartete, wiedererweckt zu werden.
Und dann wurde es spannend:
Am Freitag, den 03.10., war es so weit: Der Halloween-Krimiabend öffnete seine Türen. Wir landeten in einer liebevoll dekorierten Bibliothek, die aussah, als hätte ein Deko-Dämon mit Kürbisbudget gewütet. Spinnweben, Bücherstapel, flackerndes Licht – und mittendrin: Sessel, die zum Verweilen einluden. Nach und nach trudelten die Gäste ein. Manche teleportierten sich elegant, andere kämpften mit AO und Sitzpositionen wie in einem Möbel-Tutorial. Man kannte sich, lernte sich kennen oder nickte sich investigativ zu.
Die Vorleserin – stimmlich irgendwo zwischen Hörbuch-Himmel, Kaminabend und „Ich lese dir was vor, aber du wirst dabei nicht einschlafen“ – entführte uns in eine Geschichte, die ebenfalls in einer Bibliothek spielte. Spannend? Ja. Magisch? Auch. Die Rätsel waren nicht ohne, aber lösbar – sofern man sein Gehirn nicht versehentlich im Inventar gelassen hatte.
Was den Abend besonders machte? Die Interaktion! Zwischen „Was bedeutet dieses Detail?“ und „Wo ist das verdammte Buch?“ wurde viel gelacht, kombiniert und spekuliert. Die Runde war gemütlich, die Stimmung heiter, und am Ende war das einzige Verbrechen, dass die Geschichte schon vorbei war. Die Bibliothek, in der wir saßen, war nicht nur Kulisse – sie war Teil der Geschichte selbst. Ein Ort voller Hinweise, Geheimnisse und literarischer Atmosphäre, der uns für einen Abend in seinen Bann zog.
Der Ablauf wurde vor Ort über Voice erklärt – wichtig war nur, dass man zuhören konnte. Wer wollte, sprach später mit, wer lieber tippte, war ebenso willkommen. Die Geschichte wurde gemeinsam gelöst, Fragen waren erlaubt, und niemand musste allein durch die Schatten wandern.
Fazit:
Ein Abend zum Mitdenken, Mitlachen und Mitfühlen – mit jeder Menge Stil. Wer glaubt, dass SL keine Überraschungen mehr bereithält, hat noch nie versucht, mit AO in einen Ohrensessel zu sinken, während ein Rätsel auf Lösung wartet. Der Krimiabend ist ein Muss für alle, die Geschichten lieben, gern kombinieren und dabei nicht auf Kürbislicht und Gesellschaft verzichten wollen.
Also: AO an, Hirn einschalten, und nächsten Monat wieder miträtseln. Denn in Second Life stirbt man nicht – man kombiniert stilvoll.

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